
Desk: Champions League
Einen Tag nach dem Champions-League-Finale zieht Arsenal mit über 500.000 Fans durch London – und feiert dabei auch den lang ersehnten Meistertitel. PSG richtet den Blick derweil bereits auf die nächste Saison.
Der Kater nach dem Finale bleibt aus – zumindest in Nord-London. Arsenal hat am Sonntag seine Trophäenparade durch die Stadt gestartet, und die Kulisse war gewaltig: Belfast Telegraph meldet, dass über 500.000 Fans auf den Straßen erwartet wurden, um die Mannschaft zu feiern. Im Mittelpunkt stand dabei nicht der Champions-League-Pokal – den hat PSG – sondern die Premier-League-Meisterschale, die Arsenal nach 22 Jahren Wartezeit endlich wieder in den Händen hält. Auch der FIFA Women's Champions Cup war Teil der Feierlichkeiten.
Dass der Verein trotz der Final-Niederlage gegen PSG so ausgelassen feiern kann, liegt an diesem historischen Doppelpack: Meister in der Liga, Finalist in Europa. Evening Standard analysiert, warum die Champions-League-Geschichte Arsenal dennoch Hoffnung machen darf – und welche eine Sorge nach dem Finale bleibt. Viele Klubs, die ein Finale knapp verloren haben, kehrten in den Folgejahren stärker zurück.
Auf der anderen Seite des Kanals denkt PSG bereits weiter. Nach dem zweiten Champions-League-Titel in Folge – ein Kunststück, das nur wenigen Klubs gelungen ist – Punch listet die Elite der europäischen Seriensieger auf, zu der PSG nun zählt. Und der Klub lässt keinen Zweifel daran, was als nächstes kommen soll: Laut mirror.co.uk arbeitet PSG aktiv daran, den Kader für einen möglichen Threepeat zu verstärken – also drei Titel in Folge, was zuletzt dem FC Bayern München in den 1970er-Jahren und Real Madrid zwischen 2016 und 2018 gelang.
Am Rande des Finales hatte auch die Bühnenshow für Gesprächsstoff gesorgt: The Killers traten beim Eröffnungsshow live auf – ein Auftritt, der laut Reuters breite Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken erzeugte.
Für Arsenal bleibt die Botschaft des Tages trotz allem positiv: Die Parade zeigt, dass dieser Klub wieder zu Europas Spitze gehört – auch wenn der ganz große Pokal noch fehlt.
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00:391 Jun 2026news.google.com