
Desk: Fernsehen
Das Serienfinale von HBO's "Euphoria" ist am Mittwoch zu Ende gegangen – doch die Reaktionen fallen gespalten aus. Während einige Kritiker das 90-minütige Finale als verstörend und charakterlos kritisieren, trauern Fans um einen verstorbenen Cast-Member.
Das Finale von "Euphoria" hat eine polarisierte Debatte ausgelöst. IndieWire kritisiert, dass Showrunner Sam Levinson versucht, ein ehrliches Porträt der Sucht zu zeichnen, dann aber mit einer TV-Fantasie endet, die völlig fehl am Platz wirkt. Variety beschreibt das Finale als "weird" – eine 90-minütige Episode, die fast alle Charaktere an den Rand drängt und mit einer merkwürdigen Wendung endet.
Ein zentrales Thema der Fan-Reaktionen ist der Tod eines Originalcharakters. Page Six berichtet, dass Fans "shattered" über das Schicksal einer Figur sind, die in der finalen Episode stirbt. Gleichzeitig würdigte das Finale den verstorbenen Schauspieler Angus Cloud – laut Hollywood Reporter sagte Levinson, dass Clouds Handlungsbogen "wirklich erstaunlich" sei, obwohl die Figur im Gefängnis sitzt und man sie kaum sieht.
Rolling Stone fasst zusammen, dass das Finale mit einer actiongeladenen, Western-inspirierten Wendung endet, nachdem die Serie fünf Jahre lang lief. Slate stellt die Frage, ob das Finale "herzzerreißend" oder "hohl" war – die Reaktionen der Fans sind gespalten. The Hollywood Reporter kritisiert zudem, dass die Serie ihre Charaktere im Finale im Stich lässt.
Die Debatte zeigt: Während einige Zuschauer das mutige Ende würdigen, empfinden andere es als unbefriedigend und zu weit entfernt von der Realitätsnähe, die die Serie auszeichnete.
Sources
09:472 Jun 2026slate.com