
Desk: Fußball-Management
Dem TSV 1860 München droht der Zwangsabstieg in die Regionalliga, weil die Lizenz für die 3. Liga auf dem Spiel steht. Investor Hasan Ismaik meldet sich nun mit einer vorsichtig optimistischen Einschätzung – doch die rechtliche Lage bleibt angespannt.
Die Lage beim TSV 1860 München spitzt sich zu: Wie SZ am Morgen und Abend berichtet, droht den Löwen der Entzug der Drittliga-Lizenz und damit ein Zwangsabstieg in die Viertklassigkeit. Investor Hasan Ismaik meldete sich am Dienstag mit einer kurzen, aber viel beachteten Botschaft zu Wort – er glaube, der Verein werde in der 3. Liga bleiben. Eine Garantie ist das freilich nicht.
Die Anwälte des Klubs arbeiten derweil auf Hochtouren, um die Lizenzfrage zu klären. Stern zufolge spielt dabei auch der DFB eine wichtige Rolle: Der Verband prüft die eingereichten Unterlagen und entscheidet letztlich über den Verbleib der Münchner im Profifußball. Ismaiks Kurznachricht verstärkt zwar die Hoffnung auf einen Klassenverbleib, löst die strukturellen Probleme des Vereins aber nicht.
Der Fall zeigt exemplarisch, wie fragil die finanzielle Basis vieler Drittligisten ist. Zeit Online schreibt, dass die Unsicherheit rund um die Lizenz nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich massive Folgen haben kann – von Sponsorenverträgen bis hin zur Kaderzusammenstellung für die kommende Saison. Ein Abstieg in die Regionalliga Bayern würde den Verein auf Jahre zurückwerfen.
Für die Fans und den Klub bleibt die Situation bis zu einer offiziellen Entscheidung des DFB angespannt. Ismaiks Aussage wirkt wie ein Signal, dass hinter den Kulissen verhandelt und nachgebessert wird – doch ob das reicht, ist offen. Die nächsten Tage dürften entscheidend sein.
Sources
18:362 Jun 2026news.google.com