
Desk: Tennis
Während das Viertelfinale der Frauen mit einem packenden Nightsession-Duell eröffnet wurde, wartet auf Alexander Zverev heute Dienstag der Spanier Rafael Jódar – und der Druck auf den Deutschen wächst weiter.
Das erste Frauen-Abendmatch bei Roland Garros seit 2023 hat gehalten, was es versprach: Aryna Sabalenka setzte sich gegen Naomi Osaka durch und zog in ihr viertes Viertelfinale in Folge bei den French Open ein. The Guardian berichtet, dass Sabalenkas überlegener Aufschlag den entscheidenden Unterschied machte – Osaka kämpfte zwar engagiert, konnte den Weltranglistenersten aber letztlich nicht ernsthaft gefährden. Tagesschau meldet, dass das Duell trotz des klaren Favoritenstatus von Sabalenka über weite Strecken umkämpft war und beide Spielerinnen das Pariser Publikum begeisterten.
Die Entscheidung, das Match als Hauptprogramm der Nightsession anzusetzen, war im Vorfeld kritisiert worden – die Leistung beider Spielerinnen rechtfertigte sie jedoch. Spiegel schreibt, dass Sabalenka damit ihre Ambitionen auf den ersten French-Open-Titel eindrucksvoll untermauert hat.
Auf der Männerseite richtet sich der Blick heute auf Alexander Zverev. Der Deutsche trifft ab 11 Uhr auf den Spanier Rafael Jódar – ein Duell, das SRF überträgt. Zverev gilt nach dem Sinner-Aus als klarer Titelfavorit, doch der Erwartungsdruck ist enorm. Angelique Kerber, dreifache Grand-Slam-Siegerin, äußerte sich gegenüber n-tv verständnisvoll: Sie wisse, wie es sich anfühle, wenn alle auf einen eindreschten, sobald ein Titel erwartet werde – und riet Zverev, den Lärm auszublenden und Spiel für Spiel zu denken.
Das Programm für diesen Dienstag umfasst laut Le Monde außerdem ein ukrainisch-ukrainisches Viertelfinale im Frauentableau – ein emotionales Duell, das den Tag zusätzlich auflädt.
Abseits des Courts sorgte ein Tribünenbild für Gesprächsstoff: Topmodel Toni Garrn wurde laut Stern innig knutschend mit einem neuen Partner gesichtet – dem Sohn einer Tennislegende.
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