
Desk: Tennis
Der paraguayische Tennisspieler Adolfo Daniel Vallejo ist vom French-Open-Organisator wegen abfälliger Kommentare über die Schiedsrichterin Ana Carvalho bestraft worden. Die Geldbuße entspricht etwa der Hälfte seines Preisgeldes.
Der paraguayische Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo muss eine Geldstrafe von 65.000 Dollar zahlen. Roland-Garros verhängte die Sanktion am Montag, den 1. Juni 2026, weil Vallejo nach seinem Ausscheiden in der zweiten Runde sexistische Äußerungen über die Schiedsrichterin Ana Carvalho machte.
Die Strafe trifft den Spieler erheblich: Sie entspricht ungefähr der Hälfte des Preisgeldes, das Vallejo beim Pariser Grand-Slam-Turnier verdient hatte. Nach fünf Stunden Spielzeit unterlag er seinem Gegner und ließ sich daraufhin zu den kritisierten Kommentaren hinreißen.
Der Tennisverband stufte Vallejos Äußerungen als "inakzeptabel" ein. Solche Vorfälle werden im professionellen Tennis zunehmend streng geahndet. Die Organisatoren des French Open signalisieren damit, dass verbale Entgleisungen gegenüber Schiedsrichtern – besonders wenn sie sexistische oder diskriminierende Inhalte haben – ernsthafte finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.
Der Fall reiht sich in eine Serie von Disziplinarmaßnahmen ein, die der internationale Tennissport gegen respektloses Verhalten durchsetzt. Vallejo muss die Geldbuße in Höhe von etwa 60.000 Schweizer Franken begleichen, was für einen Spieler außerhalb der Top-10 ein erheblicher finanzieller Rückschlag ist.
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03:34 PMJun 1, 2026partner-feeds.publishing.tamedia.ch