Ressort: Wahlkampf
Während die AfD in Mecklenburg-Vorpommern mit harter Migrationslinie in den Wahlkampf startet, formiert sich die Linke neu. Karen Larisch wurde zur Vize-Landeschefin gewählt, das Wahlprogramm nach intensiven Debatten beschlossen.
Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern hat sich am Samstag personell und programmatisch neu aufgestellt. Karen Larisch wurde zur Vize-Landeschefin der Linken gewählt und verstärkt damit die Parteiführung vor der Landtagswahl im September 2026.
Am selben Tag beschloss die Partei ihr Wahlprogramm – allerdings nicht ohne Reibungen. Die Linke beschloss das Wahlprogramm nach einer Antragsflut, was auf intensive innerparteiliche Debatten hindeutet. Welche konkreten Schwerpunkte die Partei setzt, wird damit deutlich: Sie positioniert sich gegen die harte Migrationspolitik der Konkurrenz.
Das wird besonders deutlich im Kontrast zur AfD, die am selben Tag ihr Programm verabschiedete. Die Nordost-AfD beschloss ein Wahlprogramm mit harter Migrationslinie – einstimmig und ohne die Debatten, die die Linke durchlief. Ein Politologe fasst die AfD-Inhalte zusammen: Die Partei hätte gerne ein "Bett-Brot-Seife-Prinzip" für Asylbewerber, eine Anspielung auf minimale staatliche Leistungen.
Die Neuaufstellung der Linken mit Larisch in der Vize-Position signalisiert, dass die Partei die kommenden Wahlen ernst nimmt. Mit dem beschlossenen Programm positioniert sie sich als Alternative zu den restriktiven Migrationspolitiken von rechts – ein zentrales Unterscheidungsmerkmal im Wahlkampf 2026.
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