Ressort: Kletterunfälle
Am Samstag sind in den italienischen Alpen zwei Menschen bei schweren Kletterunfällen ums Leben gekommen. Ein Unfall ereignete sich in den Dolomiten im Trentino, ein zweiter am Gran Paradiso im Aostatal.
In den italienischen Alpen hat sich am Samstag eine Serie von Bergungsunglücken ereignet. Zwei Kletterer sind bei schweren Bergunfällen tödlich verunglückt, wie lokale Behörden bestätigten.
Der erste Unfall ereignete sich in den Dolomiten im Trentino. Ein 32-jähriger Bergsteiger stürzte auf der Via Livanos in Val di Fassa ab. Der Mann fiel etwa 30 Meter in die Tiefe, überschlug sich dabei und prallte gegen Felsen. Der Kletterer war als Sicherungsführer unterwegs, als der Sturz passierte. Ein Rettungshubschrauber wurde sofort angefordert, konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Am selben Tag ereignete sich ein weiterer tödlicher Unfall am Nordhang des Gran Paradiso im Aostatal. Ein Wanderer kam dabei ums Leben. Die genauen Umstände dieses Unfalls waren zunächst noch unklar.
Bergungsunfälle in den italienischen Alpen sind nicht selten, besonders in den Sommermonaten, wenn viele Kletterer und Wanderer in die Berge strömen. Die Dolomiten und der Gran Paradiso gehören zu den beliebtesten Klettergebieten der Region. Experten warnen regelmäßig vor den Risiken, die mit unzureichender Ausrüstung, mangelnder Erfahrung oder schlechtem Wetter verbunden sind.
Die italienischen Bergrettungsdienste haben ihre Einsätze in der Region verstärkt. Beide Unfälle werden derzeit von den zuständigen Behörden untersucht.
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