Ressort: Militär & Verteidigung
Ein Berufungsgericht hat die Trump-Administration in ihrem Vorhaben gestoppt, bereits dienende transgender Soldaten aus dem US-Militär zu entfernen. Das Gericht erlaubte der Regierung aber, transgender Menschen von der Neueinstellung auszuschließen.
Ein Berufungsgericht hat sich in einem Teilurteil gegen die Trump-Administration gestellt und blockiert die Entfernung von 28 transgender Soldaten aus dem Militär. Das Gericht befand, dass die Pentagon-Anordnung zur Entlassung dieser Soldaten rechtswidrig sei und gewährte ihnen einen vorläufigen Schutz, während ihre Klage weiterläuft.
Die Richter teilten sich jedoch in ihrer Entscheidung: Während sie den Schutz für bereits dienende transgender Soldaten aufrechterhielten, erlaubten sie der Regierung, transgender Menschen von der Neueinstellung auszuschließen. Diese gespaltene Regelung schafft eine ungleiche Situation – aktive Soldaten dürfen bleiben, potenzielle Rekruten werden aber abgewiesen.
Die Kläger kündigten an, das Gericht um eine Ausweitung des Schutzes auf alle transgender Soldaten zu bitten. Sie argumentieren, dass die Neueinstellungssperre ebenfalls gegen Verfassungsrechte verstößt. Das Gericht wird sich mit dieser Frage befassen müssen, während die Hauptklage läuft.
Die Entscheidung stellt einen vorläufigen Sieg für die Soldaten dar, die gegen die Politik klagen. Sie zeigt aber auch die Grenzen des Schutzes: Das Gericht erkannte an, dass die Entfernung bereits dienender Soldaten problematisch ist, ließ aber die Barriere gegen neue transgender Rekruten bestehen. Damit bleibt die Frage offen, ob die Trump-Administration ihre Neueinstellungssperre langfristig durchsetzen kann oder ob weitere Gerichtsurteile diese ebenfalls blockieren werden.
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