Ressort: Erdbeben
Ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,2 hat in der Nacht die süditalienische Region Kalabrien erschüttert. Das Beben ereignete sich vor der Küste bei Amantea in etwa 250 Kilometern Tiefe im Tyrrhenischen Meer und war über weite Teile Süditaliens spürbar.
Das Erdbeben traf die Region Kalabrien in der Nacht und wurde von mehreren Messstationen registriert. Die Magnitude wird von verschiedenen Quellen mit 6,1 bis 6,2 angegeben, wobei das Epizentrum vor der Küste bei Amantea lag. Die Tiefe des Bebens betrug etwa 250 Kilometer, was typisch für tiefe Subduktionsbeben in dieser Region ist.
Die Erschütterungen waren nicht nur in Kalabrien deutlich zu spüren, sondern erreichten auch die südöstliche Region Salento und wurden über große Teile Süditaliens hinweg registriert. Bewohner berichteten von intensiven Schreckmomenten, doch bislang werden keine Schäden gemeldet.
Das Tyrrhenische Meer vor Kalabriens Küste ist seismisch aktiv und wird durch die Subduktion der afrikanischen Platte unter die eurasische Platte geprägt. Erdbeben dieser Stärke in dieser Tiefe sind in der Region nicht ungewöhnlich, richten aber aufgrund ihrer Tiefe typischerweise weniger Schaden an der Oberfläche an als flachere Beben.
Die italienischen Behörden führten Überprüfungen durch, um mögliche Schäden zu erfassen. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die Bevölkerung zwar erhebliche Angst verspürte, aber strukturelle Schäden ausblieben. Die Region bleibt unter Beobachtung für mögliche Nachbeben.
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