Ressort: Höhlenrettungen
Nach zehn Tagen in einer überfluteten Höhle sind fünf der sieben eingeschlossenen Goldsucher in Laos gerettet worden. Zwei Männer werden weiterhin vermisst, während Rettungskräfte aus mehreren Ländern die Bergungsarbeiten fortsetzen.
Fünf der sieben Goldsucher, die seit zehn Tagen in einer überfluteten Höhle in der laotischen Provinz Xaysomboun eingeschlossen waren, sind nun in Sicherheit. Reuters berichtet, dass Rettungsteams vier weitere Männer am Samstag aus der Höhle befreiten, nachdem bereits ein Mann am Freitag geborgen worden war.
Die emotionalen Momente der Befreiung zeigen sich in Videos der Retter: Wie die Welt dokumentiert, brachten die Rettungskräfte die letzten vier Männer ans Tageslicht, während diese zusammenbrachen – vor Erleichterung und Erschöpfung. Ein überraschender Wendepunkt ereignete sich am Samstag: Noch am Morgen galt eine Bergung als zu gefährlich, doch Stunden später standen die Goldsucher plötzlich vor den verblüfften Rettungskräften. Der Spiegel berichtet, dass sich vier der Personen offenbar selbst aus der Höhle befreiten – ein unerwarteter Ausgang, den niemand für möglich gehalten hatte.
Die Rettungsteams bestehen aus Fachleuten aus mehreren Ländern. Der malaysische Rettungstaucher Lee Kian Li bestätigte die erfolgreiche Bergung der vier Männer. Die Tagesschau meldet, dass zwei der ursprünglichen sieben Goldsucher weiterhin vermisst werden und die Sucharbeiten andauern.
Die Männer waren vor zehn Tagen in die Höhle gegangen, um Gold zu suchen, als diese durch Wasser überflutet wurde. Die Bergung unter solch schwierigen Bedingungen – mit eingeschränkter Sicht, starker Strömung und begrenztem Sauerstoff – stellte die internationalen Rettungskräfte vor erhebliche Herausforderungen. Dass fünf der sieben Männer lebend geborgen werden konnten, wird von Experten als großes Glück betrachtet.
Fontes
22:4130 de mai. de 2026news.google.com
