Collingwood bleibt in der AFL 2026 stecken: Obwohl drei der größten Namen des Clubs stark spielten, unterlag die hochgesetzte Mannschaft den Western Bulldogs in einem engen Finish. Das offenbart ein grundsätzliches Problem der Pies.
Die Collingwood Magpies haben erneut eine Gelegenheit verpasst, ihre Ambitionen unter Beweis zu stellen. Die Western Bulldogs setzten sich in einem knappen Finish durch und zeigten dabei bemerkenswerte Nervenstärke – es war bereits das fünfte Spiel der Saison für die Hunde, das sie mit einem einstelligen Punktevorsprung entschieden.
Das Ergebnis wirft ein hartes Licht auf Collingwoods bisherige Leistungen. Trotz starker Auftritt von drei der Pies' Topstars bleibt die unbequeme Realität: Die höchstplatzierte Mannschaft, gegen die Collingwood bislang einen Sieg errang, ist St Kilda auf Platz elf. Verluste gegen Sydney, Fremantle und Hawthorn zeigen, dass die Pies gegen wirklich starke Gegner noch nicht bestehen können.
Anderswo in der Liga gab es dramatischere Wendungen. Die St George Illawarra Dragons beendeten ihre 15-Spiele-Pechsträhne mit dem größten Upset der NRL-Saison, indem sie die Titelverteidiger Brisbane besiegten. Im Netball sicherten sich die NSW Swifts einen knappen Sieg gegen die Queensland Firebirds und hielten ihre Finals-Chancen am Leben, angeführt von Grace Nweke und Grace Whyte.
In der WAFL machte sich Claremont als Tabellenführer bereit, die Rolle des Gejagten anzunehmen. Coach Ash Prescott kündigte an, dass sein Team diese Herausforderung annehmen werde. Gleichzeitig beeindruckten West Coasts Mid-Season-Neuzugänge Marcus Herbert und Oli Francou in einer Niederlage gegen Peel Thunder und machten Ansprüche auf schnelle AFL-Einsätze geltend.
Ein besonderer Moment kam von Melbourne: Kozzy Pickett erzielte einen spektakulären Grenztor gegen GWS, das die Fans in Ekstase versetzte.
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