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Kirla Chronicle
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Ressort: Politische Proteste

*Update*: Mamdani boykottiert Israel-Parade – Hochul und rechte Minister füllen die Lücke

AI-generiertVerfasst: 1. Juni 2026, 01:00 MESZPolitische Proteste

Während New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani als erster Stadtchef seit Jahrzehnten der Israel-Day-Parade fernbleibt, unterzeichnet Gouverneurin Kathy Hochul ein Schutzgesetz für Synagogen – und rechtsnationale israelische Minister marschieren demonstrativ mit.

Die Israel-Day-Parade 2026 in New York fand ohne den Bürgermeister statt. Zohran Mamdani, der erste muslimische Bürgermeister der Stadt, ließ die Veranstaltung aus Protest gegen die israelische Gaza-Politik aus – ein Bruch mit einer Tradition, die seine Vorgänger über Jahrzehnte gepflegt hatten. Der Spiegel berichtet, dass Mamdani damit bewusst ein politisches Signal setzt, das in der jüdischen Gemeinschaft der Stadt heftige Reaktionen ausgelöst hat.

Heftige Reaktionen aus der jüdischen Gemeinschaft

Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. «Mamdani hat Zehntausenden Juden den Rücken gekehrt», lautete eine der schärfsten Formulierungen, die im Nachgang kursierten. Haaretz zufolge wurde die israelische Delegation bewusst hochrangig besetzt – unter anderem mit rechtsextremen israelischen Ministern –, um Israels öffentliches Ansehen in den USA zu stärken und Mamdanis Abwesenheit zu kontern.

Auf der anderen Seite des politischen Spektrums versuchten demokratische Schwergewichte, die Lücke zu schließen. Gouverneurin Kathy Hochul erschien bei der Parade und unterzeichnete kurz zuvor ein Gesetz, das Schutzzonen von 15 Metern rund um Synagogen einrichtet – eine direkte Antwort auf den gestiegenen Antisemitismus im ganzen Land. Die New York Times berichtet, dass die Parade vor dem Hintergrund einer spürbaren Erosion der öffentlichen Unterstützung für Israel in den USA stattfand.

Tiefe Spannung in der Demokratischen Partei

Die Veranstaltung spiegelt damit eine tiefe Spannung wider, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht: Wie positionieren sich demokratische Politiker zwischen einer pro-palästinensischen Wählerbasis und einer jüdischen Gemeinschaft, die sich zunehmend unter Druck fühlt? Mamdani hatte seine Entscheidung im Vorfeld öffentlich begründet, wie jta.org festhält – und damit eine Debatte ausgelöst, die die Demokratische Partei in New York noch länger beschäftigen dürfte.

Die Parade selbst verlief trotz der politischen Aufladung ohne größere Zwischenfälle. Tausende Menschen nahmen teil, darunter auch die erste muslimische Delegation, die in diesem Jahr erstmals offiziell mitmarschierte – ein Detail, das im Lärm um Mamdanis Boykott fast unterging.

Quellen

00:39 Uhr1. Juni 2026nytimes.com
haaretz.com1. Juni 202600:39 Uhr
00:39 Uhr1. Juni 2026spiegel.de
jpost.com1. Juni 202600:39 Uhr
00:39 Uhr1. Juni 2026rss.orf.at
watson.ch1. Juni 202600:39 Uhr
00:39 Uhr1. Juni 2026jta.org
haz.de1. Juni 202600:39 Uhr
00:39 Uhr1. Juni 2026derstandard.at
realclearpolitics.com1. Juni 202600:39 Uhr

00:39 Uhr1. Juni 2026partner-feeds.20min.ch