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Kirla Chronicle
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Ressort: Kindesmisshandlung

Zweijährige in Bordighera gestorben — Ermittler finden Misshandlungsvideos

AI-generiertVerfasst: 31. Mai 2026, 14:18 MESZKindesentführung· laufender Verlauf

Eine Zweijährige ist in der italienischen Küstenstadt Bordighera ums Leben gekommen. Ermittler haben auf dem Handy des Vaters verstörendes Material gefunden, das systematische Misshandlungen dokumentiert. Die Mutter und ihr Lebensgefährte wurden verhaftet.

Die Ermittlungen zum Tod der zweijährigen Beatrice in Bordighera (Provinz Imperia) offenbaren ein Ausmaß von Gewalt, das die Behörden erschüttert hat. Der Staatsanwalt berichtet von "unglaublichen Bildern von Misshandlungen" auf dem Handy des Vaters, darunter Fotos der Kleinen mit geschwollenem Gesicht nach vermeintlichen Schlägen und ein Video, in dem das Kind gezwungen wird, eine Zigarette zu rauchen, während Erwachsene lachen und das Mädchen in Tränen ausbricht.

Die Schwester des Opfers, neun Jahre alt, hat den Ermittlern ein entscheidendes Zeugnis gegeben. Sie beschrieb die letzten Stunden ihrer Schwester als "Agonie": Das Kind sei blau angelaufen gewesen, der Kopf sei nach vorne gefallen. "Je mehr man sie hochhielt, desto mehr fiel der Kopf nach vorne. Der ganze Körper war violett, die Lippen waren violett", sagte die Neunjährige aus. Sie und ihre Geschwister hätten um Hilfe gerufen, doch niemand von den Erwachsenen habe reagiert.

Verhaftung des Lebensgefährten

Manuel Iannuzzi, 42 Jahre alt, der Lebensgefährte der Mutter, wurde verhaftet. Auch die Mutter selbst ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Aussage der älteren Schwester war offenbar der Wendepunkt in dem Fall – sie lieferte den Behörden konkrete Details über die Vernachlässigung und das Versäumnis, medizinische Hilfe zu holen, obwohl das Kind offensichtlich in kritischem Zustand war.

Die Ermittler prüfen nun, ob die Misshandlungen über längere Zeit stattgefunden haben und welche Rolle beide Erwachsenen beim Tod des Kindes spielten. Die Funde auf dem Handy deuten darauf hin, dass die Gewalt dokumentiert und möglicherweise geteilt wurde – ein Detail, das die Brutalität der Vorfälle unterstreicht.

Quellen

14:01 Uhr31. Mai 2026ansa.it
ilmessaggero.it31. Mai 202614:01 Uhr
14:01 Uhr31. Mai 2026ilmattino.it
lastampa.it31. Mai 202614:01 Uhr

14:01 Uhr31. Mai 2026repubblica.it