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Kirla Chronicle
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Ressort: Unternehmensumstrukturierung

UniCredit hält jetzt über 34 Prozent der Commerzbank-Aktien

AI-generiertVerfasst: 2. Juni 2026, 19:01 MESZUnternehmensübernahmen· laufender Verlauf

Der italienische Bankkonzern UniCredit hat seinen Anteil an der Commerzbank auf mehr als 34 Prozent ausgebaut und damit eine weitere wichtige Schwelle überschritten. Trotz anhaltenden Widerstands aus Deutschland und Berlin treibt UniCredit-Chef Andrea Orcel die Übernahmestrategie konsequent voran.

UniCredit hat am Dienstag gemeldet, dass der Anteil an der Commerzbank auf 34,35 Prozent der Aktien gestiegen ist – und damit erstmals deutlich über die Drittel-Schwelle. Das Handelsblatt berichtet, dass UniCredit damit unbeeindruckt vom politischen und unternehmerischen Widerstand in Deutschland weiter zukauft.

Die Drittel-Schwelle ist im deutschen Aktienrecht bedeutsam: Ab 30 Prozent greift grundsätzlich die Pflicht zur Abgabe eines öffentlichen Übernahmeangebots – UniCredit hatte diese Hürde bereits zuvor mit Genehmigung der Aufsichtsbehörden überschritten. Nun nähert sich der Konzern der 35-Prozent-Marke, die weitere regulatorische Konsequenzen auslösen kann.

Neben dem direkten Aktienanteil hält UniCredit laut ANSA auch Derivatepositionen, über die Orcel wirtschaftlich mehr als 50 Prozent der Commerzbank kontrolliert. Die Commerzbank selbst mahnte zur Vorsicht bei der Bewertung dieser Derivate, wie FAZ meldet – die tatsächliche Stimmrechtslage und die wirtschaftliche Kontrolle seien nicht deckungsgleich.

Bundesregierung lehnt Übernahme ab

Die Commerzbank-Führung und die Bundesregierung, die noch rund zwölf Prozent der Anteile hält, lehnen eine feindliche Übernahme weiterhin ab. Dennoch zeigt UniCreditss schrittweises Vorgehen Wirkung: Zeit Online beschreibt, wie das Mailänder Geldhaus mit jedem Zukauf vollendete Tatsachen schafft und den Druck auf Commerzbank-Vorstand und Aufsichtsrat erhöht.

Für UniCredit ist die Commerzbank strategisch attraktiv: Eine erfolgreiche Übernahme würde einen der größten grenzüberschreitenden Bankenzusammenschlüsse in der Geschichte der Eurozone bedeuten. ZDF fasst zusammen, dass UniCredit damit sein Geschäft in Deutschland – dem größten europäischen Bankenmarkt – massiv ausweiten würde. Orcel hat wiederholt betont, eine Übernahme nur mit Zustimmung aller Beteiligten anzustreben, kauft aber parallel weiter Anteile zu.

Regulierung entscheidet über nächste Schritte

Wie es weitergeht, hängt nun vor allem von der deutschen Regulierungsbehörde BaFin und der Europäischen Zentralbank ab, die weiteren Anteilserhöhungen zustimmen müssten. manager magazin zufolge plant UniCredit, die Übernahmestrategie bis 2026 zu konkretisieren.

Quellen

18:36 Uhr2. Juni 2026handelsblatt.com
zeit.de2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026tagesspiegel.de
faz.net2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026ansa.it
wiwo.de2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026manager-magazin.de
zdf.de2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026stern.de
saarbruecker-zeitung.de2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026aachener-zeitung.de
op-online.de2. Juni 202618:36 Uhr
18:36 Uhr2. Juni 2026feed.ksta.de
kn-online.de2. Juni 202618:36 Uhr