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Kirla Chronicle
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Ressort: Finanzberichterstattung

Wise-Aktie unter Druck nach belgischer Geldwäsche-Untersuchung

AI-generiertVerfasst: 1. Juni 2026, 18:55 MESZFinanzberichte

Die belgischen Behörden untersuchen die Geldwäsche-Kontrollen des britischen Fintech-Unternehmens Wise. Die Aktie des Zahlungsdienstleisters fiel daraufhin deutlich. Wise erklärt, mit der Brüsseler Staatsanwaltschaft zu kooperieren.

Die Aktien von Wise sind am Montag unter Druck geraten, nachdem belgische Behörden Fragen zu den Geldwäsche-Kontrollen des Unternehmens gestellt haben. Der Londoner Fintech-Konzern bestätigte, dass er auf Anfragen der belgischen Behörden antwortet, ohne zunächst weitere Details zu nennen.

Wise teilte später mit, dass es mit der Brüsseler Staatsanwaltschaft zusammenarbeitet. Das Unternehmen betonte dabei: "Bis heute wurden uns keine spezifischen Erkenntnisse mitgeteilt". Dies deutet darauf hin, dass die Untersuchung noch in einem frühen Stadium ist und keine konkreten Vorwürfe gegen Wise erhoben wurden.

Fokus auf Geldwäsche-Verpflichtungen

Die belgischen Behörden konzentrieren sich auf die Frage, ob Wise seine Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche erfüllt hat. Solche Kontrollen sind für Fintech-Unternehmen zentral, die grenzüberschreitende Zahlungen abwickeln und daher besonders anfällig für Missbrauch durch illegale Finanzströme sind.

Wise ist einer der größten europäischen Fintech-Anbieter und hat sich auf internationale Geldtransfers spezialisiert. Das Unternehmen operiert in mehreren Ländern und unterliegt damit unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen. Belgien ist ein wichtiger Markt für Wise und auch ein Knotenpunkt für europäische Finanzflüsse.

Verstärkte regulatorische Kontrollen weltweit

Die Untersuchung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Fintech-Unternehmen weltweit verstärkt unter regulatorische Lupe genommen werden. Behörden in Europa und anderswo haben ihre Anforderungen an die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verschärft. Für Wise könnte eine negative Untersuchung erhebliche Konsequenzen haben – sowohl für die Reputation als auch für mögliche Bußgelder oder Betriebsbeschränkungen.

Quellen

18:34 Uhr1. Juni 2026ft.com
theguardian.com1. Juni 202618:34 Uhr
18:34 Uhr1. Juni 2026belfasttelegraph.co.uk
standard.co.uk1. Juni 202618:34 Uhr

18:34 Uhr1. Juni 2026feeds.bbci.co.uk