
Ressort: Sexuelle Übergriffe
Die Staatsanwaltschaft hat eine der neun Anschuldigungen gegen den früheren Radiomoderator Alan Jones fallen gelassen. Jones bestreitet alle Vorwürfe sexueller Übergriffe über zwei Jahrzehnte hinweg.
Die australische Staatsanwaltschaft hat angekündigt, eine Anklage wegen Körperverletzung gegen den ehemaligen Schock-Jock Alan Jones fallen zu lassen. The Guardian berichtet, dass einer der neun Ankläger seine Vorwürfe zurückgezogen hat. Die betroffene Anklage stammte aus einem Vorfall in Tamworth, New South Wales, wo Jones den Ankläger angeblich unsittlich berührt haben soll.
Der Fall markiert einen Teilerfolg für Jones, der sich auf seinen Prozess später in diesem Jahr vorbereitet. SMH meldet, dass der ehemalige Radiomogul damit einen bedeutenden Sieg vor Gericht errungen hat, während die Staatsanwaltschaft ihre Anklage straffer gestaltet. Jones bestreitet alle Vorwürfe der sexuellen Übergriffe, die sich Berichten zufolge über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten erstrecken sollen.
The West Australian berichtet, dass die Anklage, die in Tamworth erhoben wurde, nun fallen gelassen wird. Dies reduziert die Anzahl der Anklagen, mit denen sich Jones konfrontiert sieht, auf acht verbleibende Fälle. Der Rückzug einer Anklage könnte Auswirkungen auf die Strategie der Staatsanwaltschaft für den kommenden Prozess haben, auch wenn die verbleibenden Vorwürfe schwerwiegend bleiben.
Die Entwicklung kommt, während Jones sich auf den Hauptprozess vorbereitet, der für später in diesem Jahr angesetzt ist. The Age berichtet über die laufenden Ermittlungen und die Vorbereitung auf das Verfahren. Der Fall hat in Australien erhebliche Aufmerksamkeit erregt, da Jones eine prominente Figur in der Radiobranche war.
Quellen
12:35 Uhr2. Juni 2026news.google.com