Nach ruhigem Wochenstart ziehen ab Dienstag neue Gewitterfronten über Baden-Württemberg und die Voralpen. Meteorologen warnen vor plötzlichen, teils heftigen Entwicklungen – während Hochwassergefahr in Rheinland-Pfalz derzeit gering bleibt.
Der meteorologische Sommer beginnt freundlich, doch die Lage kippt schneller als vielen lieb ist. Im Südwesten droht bereits in den nächsten Tagen eine Gewitterfront mit erheblichem Unwetterpotenzial. Besonders Baden-Württemberg muss sich auf Gewitter mit Starkregen und Sturmböen einstellen, die das Wochenende prägen werden.
Entlang der Voralpen fällt unterdessen ungewöhnlich viel Regen. Das Berner Oberland erlebte zuletzt Jahrhundert-Regen, bevor am Dienstag die nächste Gewitterfront folgt. Wer Aktivitäten im Freien plant, muss den Himmel stets im Blick halten – ein Biergartenbesuch wird zur Wetterlotterie.
Die Situation in Rheinland-Pfalz bleibt hingegen entspannter. Viele Flüsse führen derzeit wenig Wasser, und Experten sehen trotz angekündigter Regenfälle aktuell keine Hochwassergefahr. Das könnte sich allerdings ändern, sollten die Niederschlagsmengen in den kommenden Tagen deutlich zunehmen.
Im Saarland arbeitet man derweil an besseren Vorsorgemaßnahmen. Das Projekt Kligas entwickelt ein neuartiges Hochwasser-Frühwarnsystem, das der Bevölkerung mehr Zeit zur Vorbereitung geben soll. Drei saarländische Landkreise begannen vergangenes Jahr mit dem Aufbau dieser verbesserten Prognose-Infrastruktur – ein Lerneffekt aus den schweren Unwettern der Vorjahre.
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