Drei Tage nach den jüngsten Ausbrüchen hat Hawaiis Kīlauea-Vulkan einen neuen Meilenstein gesetzt: Episode 48 ist die häufigste Lavafontänen-Serie, die je in einer einzigen Eruption des Vulkans dokumentiert wurde. Der Nationalparkservice und der Wetterdienst warnen vor Ascheniederschlag.
Hawaiis Kīlauea hat mit seiner 48. Eruptionsepisode einen Rekord gebrochen, der bislang für keine einzelne Eruption des Vulkans verzeichnet worden war. bnonews.com meldet, dass Lavafontänen dabei bis zu 650 Fuß – rund 200 Meter – in die Höhe schossen und damit erneut spektakuläre Ausmaße erreichten.
Der National Weather Service in Honolulu reagierte prompt: Er gab eine Ashfall Advisory für den Hawaiʻi Volcanoes National Park sowie die nördlich und nordöstlich gelegenen Ortschaften Volcano und Mountain View heraus, nachdem die Fontänen am Nordschlot des Halemaʻumaʻu-Kraters einsetzten. watchers.news berichtet, dass der Ascheniederschlag Teile des Nationalparks direkt betraf und Anwohner zur Vorsicht aufgerufen wurden.
Die Eruptionsepisode begann in den frühen Morgenstunden und entwickelte sich rasch zu einem der intensivsten Ausbrüche des laufenden Zyklus. Lavaströme ergossen sich über den Kraterboden, während Aschewolken in die Atmosphäre aufstiegen. abcnews.go.com beschreibt, wie der Kīlauea damit seinen Status als einer der aktivsten Vulkane der Welt einmal mehr unter Beweis stellt.
Der Kīlauea liegt im Südosten der Großen Insel Hawaiis und ist seit Jahrzehnten nahezu ununterbrochen aktiv. Die aktuelle Eruptionsserie begann im vergangenen Jahr und hat sich durch kurze, intensive Fontänen-Episoden ausgezeichnet, die jeweils Stunden bis wenige Tage andauern, bevor der Vulkan eine Pause einlegt. Mit Episode 48 übertrifft diese Serie nun alle bisherigen Aufzeichnungen für einen einzelnen Eruptionszyklus des Vulkans.
Für die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden bleibt die unmittelbare Gefahr durch Lavaströme begrenzt, da sich die Aktivität auf den Gipfelkrater konzentriert. Die Aschewolken stellen jedoch ein Gesundheitsrisiko dar, weshalb Behörden empfehlen, im Freien Atemschutz zu tragen und Fenster geschlossen zu halten. Der Nationalpark bleibt für Besucher teilweise zugänglich, einzelne Bereiche sind jedoch gesperrt.
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