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Kirla Chronicle
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Ressort: Impfstoffentwicklung

Globale Impfallianz mobilisiert 62 Millionen Dollar für Bundibugyo-Ebola-Impfstoffe

AI-generiertVerfasst: 2. Juni 2026, 10:24 MESZImpfstoffentwicklung

Die Impfallianz CEPI und Moderna beschleunigen die Entwicklung von drei Impfstoffkandidaten gegen das Bundibugyo-Ebolavirus. Mit einer Finanzierungszusage von 62 Millionen Dollar sollen die Vakzine angesichts von über 900 Verdachtsfällen im DR-Kongo schneller in klinische Studien gehen.

Die globale Impfallianz CEPI hat drei Bundibugyo-Ebolavirus-Impfstoffkandidaten zur Schnellentwicklung freigegeben und mobilisiert dafür 62 Millionen Dollar an Förderung. Die Finanzierungszusage soll die Kandidaten beschleunigt in klinische Prüfungen bringen, während der Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter wächst.

Moderna arbeitet eng mit CEPI an einem mRNA-basierten Ansatz und entwickelt dabei einen Impfstoff, der speziell gegen das Bundibugyo-Ebolavirus gerichtet ist. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Lücke: Bisherige Ebola-Impfstoffe schützen vor anderen Virusstämmen, nicht aber vor Bundibugyo.

Situation im DR-Kongo verschärft sich

Die Lage im DR-Kongo verschärft sich: Über 900 Verdachtsfälle und mehr als 200 Todesfälle wurden bislang registriert. Experten warnen vor einer weiteren Ausbreitung, sollte kein wirksamer Impfstoff schnell verfügbar sein. "Wir müssen jetzt handeln", betonen Vertreter der Gesundheitsbehörden in der Region.

Die parallele Entwicklung mehrerer Kandidaten folgt einer bewährten Strategie aus früheren Epidemien: Mehrere Ansätze erhöhen die Chancen, dass mindestens einer die klinischen Anforderungen erfüllt und schnell zugelassen werden kann. CEPI koordiniert dabei die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Forschungsinstituten und nationalen Gesundheitsbehörden. Die Gesamtfinanzierung von 62 Millionen Dollar verteilt sich auf die drei Kandidaten und ihre jeweiligen Entwicklungsphasen.

Die Bundibugyo-Variante des Ebolavirus ist eine von sechs bekannten Spezies und gilt als weniger tödlich als das Zaire-Ebolavirus, das 2014–2016 in Westafrika über 11.000 Menschen tötete. Dennoch ist die aktuelle Sterblichkeitsrate von etwa 22 Prozent besorgniserregend. Moderna und CEPI rechnen damit, dass erste Daten aus klinischen Studien innerhalb von Monaten vorliegen könnten – deutlich schneller als bei traditionellen Impfstoffentwicklungen.

Quellen

09:47 Uhr2. Juni 2026statnews.com
diepresse.com2. Juni 202609:47 Uhr
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