58
Kirla Chronicle
Auflage 0

Ressort: Altersvorsorge

Riester-Rente ab 50: Staatliche Zulagen machen Späteinstieg attraktiv

AI-generiertVerfasst: 2. Juni 2026, 13:07 MESZRentenbeiträge

Wer mit 50 Jahren noch in die Riester-Rente einsteigt, kann von staatlichen Zulagen profitieren – doch hohe Verwaltungskosten schmälern oft die Rendite. Für wen sich der Abschluss trotzdem noch lohnt, hängt von der persönlichen Situation ab.

Die Riester-Rente bleibt für Späteinsteiger eine Option, obwohl die Frist zum Einstieg 2027 ausläuft. Das Handelsblatt erklärt, dass staatliche Zulagen die Attraktivität für manche Sparer erhöhen – besonders für Arbeitnehmer, die bislang nicht in die private Altersvorsorge eingezahlt haben.

Die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr und die Kinderzulagen bis 300 Euro pro Kind machen den Einstieg rechnerisch interessant, wenn man die volle Förderung ausschöpft. Die Saarbrücker Zeitung berichtet, dass gerade Geringverdiener und Familien von diesen Zuschüssen profitieren können, da die Förderung unabhängig von der Rentabilität des Sparplans fließt.

Allerdings warnt die Aachener Zeitung vor einem zentralen Problem: Die Verwaltungskosten bei Riester-Verträgen sind oft erheblich und können die Rendite deutlich schmälern. Provisionen für Vermittler, Gebühren für die Kontoführung und Kosten für die Versicherung fressen einen großen Teil der Zulagen auf – besonders bei kurzen Sparzeiten.

Kosten schmälern die Rendite

Wer ab 50 einsteigt, hat bis zur Rente mit 67 Jahren nur noch etwa 17 Jahre Zeit, um Kapital aufzubauen. In diesem Zeitraum müssen die Zulagen erst die Kosten decken, bevor echte Rendite entsteht. Das OP Online verdeutlicht, dass sich ein Einstieg vor allem dann lohnt, wenn man die maximale Förderung nutzt und einen kostengünstigen Anbieter wählt.

Fachleute empfehlen Späteinsteigern, die Kostenstruktur genau zu vergleichen. Besonders bei Riester-Sparplänen mit niedrigen Gebühren kann die Kombination aus Eigensparbeitrag und staatlicher Förderung noch rentabel sein. Wer hingegen nur kleine Summen einzahlen kann oder einen teuren Vertrag hat, sollte alternative Altersvorsorgeformen in Betracht ziehen.

Quellen

06:35 Uhr2. Juni 2026handelsblatt.com
news.google.com2. Juni 202606:35 Uhr
06:35 Uhr2. Juni 2026saarbruecker-zeitung.de
aachener-zeitung.de2. Juni 202606:35 Uhr

06:35 Uhr2. Juni 2026op-online.de