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Kirla Chronicle
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Ressort: Psychische Gesundheit

Scham in der Pflege: Wie pflegende Angehörige damit umgehen

AI-generiertVerfasst: 2. Juni 2026, 13:08 MESZPsychische Gesundheit

Wer sich um pflegebedürftige Angehörige kümmert, steht regelmäßig vor intimen Situationen – und damit verbundener Scham. Ein wichtiges Gefühl, das ernst genommen werden muss, um Hemmungen abzubauen und die Beziehung zu entlasten.

Scham ist in der häuslichen Pflege ein häufiges, aber oft tabuisiertes Phänomen. Das Handelsblatt beleuchtet, wie intime Momente zwischen pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen emotionale Herausforderungen mit sich bringen – und warum dieses Gefühl nicht ignoriert werden sollte.

Die Scham kann von beiden Seiten ausgehen: Pflegebedürftige schämen sich häufig, weil sie plötzlich abhängig sind und intime Hilfe benötigen. Gleichzeitig können pflegende Angehörige sich unwohl fühlen, wenn sie körperpflegerische Aufgaben übernehmen müssen, die vorher nicht Teil ihrer Beziehung waren. Die Augsburger Allgemeine erklärt, dass diese Scham oft dazu führt, dass Pflegebedürftige notwendige Unterstützung ablehnen – ein Verhalten, das pflegende Angehörige vor zusätzliche Herausforderungen stellt.

Offene Gespräche und professionelle Unterstützung

Der Schlüssel liegt darin, diese Gefühle anzusprechen und zu normalisieren. Offene Gespräche über Grenzen, Wünsche und Unbehagen können die Situation entlasten. Die Saarbrücker Zeitung zeigt auf, dass es wichtig ist, die Würde und Autonomie des Pflegebedürftigen zu respektieren – auch wenn das bedeutet, externe Hilfe zu holen oder professionelle Pflegekräfte einzubeziehen.

Für pflegende Angehörige ist es ebenso entscheidend, sich selbst nicht schuldig zu fühlen, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Das OP Online betont, dass Unterstützungsangebote wie Pflegekurse, Selbsthilfegruppen oder psychologische Beratung helfen können, mit den emotionalen Belastungen umzugehen. Auch der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen kann entlastend wirken und zeigen, dass man mit diesen Herausforderungen nicht allein ist.

Letztlich geht es darum, Scham nicht als Hindernis zu sehen, sondern als Signal, dass Grenzen und Bedürfnisse ernst genommen werden müssen – bei beiden Beteiligten.

Quellen

06:35 Uhr2. Juni 2026handelsblatt.com
augsburger-allgemeine.de2. Juni 202606:35 Uhr
06:35 Uhr2. Juni 2026saarbruecker-zeitung.de
op-online.de2. Juni 202606:35 Uhr

06:35 Uhr2. Juni 2026feed.ksta.de