
Ressort: Champions League
Während Paris Saint-Germain seinen Champions-League-Titel erfolgreich verteidigte, kam es in Frankreich zu massiven Ausschreitungen. Die Polizei verzeichnete über 400 Festnahmen, davon allein 283 im Großraum Paris.
Nach dem Elfmeterschießen-Sieg gegen Arsenal in Budapest ist die Situation in Frankreich eskaliert. Le Monde berichtet von schweren Unruhen in mehreren französischen Städten, angetrieben durch PSG-Anhänger, die nach dem Finaltriumph auf die Straße gingen. Die Bilanz fällt verheerend aus: Über 400 Menschen wurden festgenommen, wie Tagesschau meldet. Allein im Großraum Paris registrierte die Polizei 283 Verhaftungen.
Die Ausschreitungen zeigten sich in brennenden Autos, Barrikaden und Wurfgeschossen. Der Spiegel dokumentiert, dass rund 8000 Polizisten landesweit im Einsatz waren, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Besonders in der Hauptstadt und ihren Vororten verschärfte sich die Situation in den Stunden nach Spielende deutlich.
Das Finale selbst war sportlich eng umkämpft: Nach 120 Minuten stand es 1:1, ehe PSG im Elfmeterschießen mit 4:3 triumphierte. Die Zeit berichtet, dass das Duell zwischen Titelverteidiger PSG und dem FC Arsenal eine der intensivsten Partien der Saison war. Für die Pariser ist es bereits der zweite Champions-League-Titel in Folge.
Die Unruhen werfen Fragen zur Sicherheit bei Großveranstaltungen auf. Der Tagesspiegel dokumentiert, dass die französischen Behörden mit der Situation überfordert wirkten, obwohl Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren. Bereits in der Nacht vor dem Finale hatte es in Budapest Zusammenstöße zwischen Anhängern beider Teams gegeben.
Quellen